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WILLI KAPPICH
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In außergewöhnlicher Besetzung mit Gesang, Saiteninstrumenten und Tablas/Schlagzeug kreiert „Snake Resort“ einen eigenen Sound, der auf der Grundlage von Jazz, Latin Music und Funk stark von indischen und afrikanischen Einflüssen geprägt ist. Die in den Kompositionen verarbeiteten Elemente unterschiedlichster geographischer Herkunft verschmelzen zu einem unverwechselbaren neuen Klang, dessen herausragende Merkmale die pulsierenden, hierzulande wenig hörbaren Tablagrooves und die seltene Art des Zusammenwirkens von Violine, Gesang und Gitarre sind. Dieser aufregende rhythmische Teppich bietet den Solisten eine optimale Grundlage für ihre virtuosen Abenteuer und Klangreisen. Aufgrund ihrer Originalität, Vitalität und der Verarbeitung vielfältigen Stilpotentials spricht die Musik von „Snake Resort“ ganz unterschiedliche Hörergruppen verschiedener Generationen an.

Alle fünf Musiker sind absolute Profis und Tournee- und Festival erprobt. Ob Auftritte mit Nigel Kennedy, beim Frankfurter Jazzfestival oder Tourneen durch Südostasien, einem bleiben Sie immer treu: ihrer Liebe zu außergewöhnlicher Musik und ihrer Neugier.


„Darmstädter Echo“  ... „Zwar ist der ´reine´ Jazz stilistisch immer bereits eine Verschmelzung verschiedener Musikrichtungen. Aber immer wieder entsteht dazu auch noch durch Berührung mit wieder anderem so genannte „Weltmusik“ mit neuen Schwerpunkten. Bei ´Snake Resort´, einem Quintett aus dem Rhein-Main-Gebiet (...) kommt es dabei zur Begegnung von Jazz mit afrikanischer und indischer Musik.

Dies wird besonders deutlich, wenn der Perkussionist Willi Kappich vom Drumset zu den Tablas wechselt. Im Gegensatz zu der Heerschar von Schlagzeugern, die Intensität mit Lautstärke gleichsetzen, bedient er seine Instrumente mit einer meditativen Hingabe, die ekstatische Höhepunkte keineswegs ausschließt. So werden die Improvisationen des Geigers Gerd Putscheff und des Gitarristen Rolf Bussalb in eine kompakte Struktur verpackt, die durch die ostinaten Basslinien von Bassist Thore Benz abgerundet wird. Basis für alle Stücke sind dabei Eigenkompositionen der Mitwirkenden, zu denen vielfach die Vokalistin Stefanie Ruck noch hinzukommt. Ihr gelingt es, den Kollektiv-Improvisationen der anderen durch eine lautmalerische Verwendung ihrer Stimme noch zusätzliche Impulse zu verleihen.

(...) ´Snake Resort´ gelingt die Gratwanderung zwischen virtuos-anspruchsvoller und eigenständiger Musik, ohne dabei an Klangschönheit zu verlieren. Die Kombination aus Stimme, Saiteninstrumenten und Tablas fasziniert durch die nur scheinbar selbstverständliche Interaktion, denn die Arrangements sind teilweise hochkomplex.“ (Hans-Dieter Vötter im Darmstädter Echo)

Stefanie Ruck, Studium an der Frankfurter Musikwerkstatt.   Intensive Beschäftigung mit dem Funktionalen Stimmtraining. Seit 1996 als Gesangslehrerin an der Scream Factory Frankfurt, sowie anderen Schulen. Leiterin verschiedener Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten, z.B. „Teamarbeit in der Musik erleben“. Musikalische Projekte die verschiedene Bereiche des Jazz abdecken, wie z.B. Big Band, oder Chorproduktionen. Am liebsten bewegt sie sich im modernen Jazz und steuert zu manchen neuen Kompositionen einen Text bei - nicht ausschließlich in englischer Sprache.  


Gerhard Putschögl, studierte an der Musikhochschule Frankfurt a.M. Violine. Seit 1977 arbeitet er als Geiger in Jazzformationen verschiedenster stilistischer Prägung (u.a. mit Hans Koller, Karl Berger, Jürgen Wuchner /"String Project" - Kammerjazz für Streicher, John Tchicai, David Baker, Sven-Ake Johannson). Sein stilistisches Spektrum beinhaltet neben Rock, Funk, Bebop etc. auch Hinwendung zu freien Formen, zur zeitgenössischen Klassik sowie zu außereuropäischer Musik.  Zwischenzeitlich Bühnenmusik an verschiedenen Bühnen. Neben musikalischer Tätigkeit auch Forschungs aufenthalte und Lehraufträge in den USA (DAAD-Stipendien) wie auch  wissenschaftliche Veröffentlichungen zu den Themenbereichen Jazz und Afroamerikanische Musik. 1993 Promotion über das Thema "John Coltrane und die afroamerikanische Oraltradition". Seit 1993 Dozent an der Musikhochschule Frankfurt.

 

Rolf Bussalb, Studium am G.I.T.- Institute in Hollywood  /Kalifornien mit Graduation; ab 1985 als professioneller Musiker im In und Ausland tätig; Studio, Live und TV-Auftritte mit: Axodry, Jocco Abendroth, Die Bärbel im Rock, die Crackers, Michael David, Glitter Twins, Nigel Kennedy, Daniel John Ohm, Josie T., Vision Fields, Pete Richer, Recycle, Deborah Sasson, Welcome Home Band, Joachim Witt, Thomas Freitag; 1985-94  Mitglied der “Crackers”; Seit 1997 Gitarrist bei „The Buttmen“ (Jazz-Rock); 1991/92/2000 Europatourneen und div. Auftritte mit Nigel Kennedy.

Willi Kappich, (Drums, Tablas , Mridangam, Congas, Cajon, Percussion)

Seine musikalische Laufbahn begann in früher Jugend bei verschiedenen Beat-, Blues- und Rockbands und führte ihn bald zum Jazz, seiner großen Leidenschaft. Von Anfang an zeigte er ein ausgeprägtes Interesse an Rhythmen und Stilelementen außereuropäischer Kulturen, war gleichermaßen fasziniert von Soul, Latin, Brasil und afrikanischer Musik. An der Musikhochschule Frankfurt a.M. studierte er Schlagzeug mit Schwerpunkt „Neue Musik“. Die Begegnung mit Trilok Gurtu führte ihn an die indische Musik heran und es folgte ein 10-jähriges Studium der Tablas bei Trilok Gurtu, dem internationalen Top-Percussionisten. Aber auch seine Kenntnisse der brasilianischen, der kubanischen und der afrikanischen Musik baute er weiter aus, mit dem Ziel deren Stilelemente mit den altbekannten europäischen Klängen zu verbinden und neue Wege in der Musik zu beschreiten. Heute ist Willi Kappich einer der wenigen europäischen Musiker, die solche profunden Kenntnissen und Fähigkeiten, insbesondere auf dem Gebiet der indischen Musik, vorweisen können. Das enorme Klangspektrum der unterschiedlichen Instrumente und sein umfangreiches Wissen bringt er kreativ in verschiedenen Bands ein. Dabei zeigt er eine außerordentliche Sensibilität im Zusammenspiel mit Musikern verschiedener musikalischer und kultureller Herkunft. Sein feines Gespühr für Klangfusionen bereicherte u. a. die Auftritte von Orexis, dem Frankfurter Kurorchester und Heinz Sauer. Er spielte in Flamenco-Gruppen, mit afrikanischen, arabischen, türkischen und mit Jazzmusikern auf internationalen Festivals . Tourneen führten ihn nach Südostasien, China, New York und in die Türkei.


Thore Benz, Studium an der Frankfurter Musikwerkstatt. Er spielt seit Jahren im gesamten Bundesgebiet und im  europäischen Ausland mit den unterschiedlichsten Musikern. Mit Bands wie Universal Supersession, Argile, und Groove Syndicate unternahm er mehrere Tourneen in Deutschland und Europa. In Polen traf er die Gruppe Ay Herel aus der Republik Tuva und spielt mit Ihnen auf mehreren Festivals. Zur Zeit arbeitet er an einer neuen CD mit Aziz Kuyateh aus Gambia. Desweiteren spielt er Bass für Tayler Handerson, Silverscobe, New Sonic Tibe, Dr Blues und Hipreplacements, für die Serie Marienhof (SOS. es wird viel passieren)... 

SNAKE - ResorT      Worldjazz

Stefanie Ruck - Gesang

Gerd Putscheff - Violine

Rolf Bussalb - Gitarre

Willi Kappich - Tablas, Schlagzeug,Congas, Cajon, Perc.

Thore Benz - Baß

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